WSE-Updates durchlaufen vor dem produktiven Einsatz mehrere Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen. Dabei werden sowohl die Software als auch die zur Auslieferung verwendeten Container-Images geprüft.
Mehrere Prüfungen vor dem Livegang #
Alle Updates müssen vor dem Livegang mehrere Quality Gates und Security Gates durchlaufen. Diese Prüfschritte dienen dazu, Qualitätsprobleme und Sicherheitsrisiken vor der Veröffentlichung zu erkennen. Die Freigabe eines Updates hängt davon ab, dass die festgelegten Anforderungen dieser Prüfungen erfüllt sind.
Signierte Container-Images #
Für die ausgelieferten Images werden digitale Signaturen erstellt. Ein Image enthält die Software und ihre benötigte Laufzeitumgebung. Die Signatur ermöglicht es, die Herkunft und Integrität dieses Softwarepakets zu überprüfen.
Im Veröffentlichungsprozess wird an mehreren Stellen geprüft, dass das freigegebene Image mit dem zur Auslieferung vorgesehenen Image übereinstimmt. Technisch wird ein bestimmter Image-Inhalt über seinen Digest, einen kryptografischen Fingerabdruck, identifiziert. Die Signaturprüfung bezieht sich auf dieses konkrete Artefakt.
Softwarekomponenten nachvollziehbar dokumentieren #
Die verwendeten Bibliotheken und Komponenten werden in einer Software Bill of Materials, kurz SBOM, aufgelistet. Diese Software-Stückliste macht nachvollziehbar, welche Bestandteile eine Version enthält.
Die eingesetzten Bibliotheken werden auf bekannte Schwachstellen geprüft. Die SBOM dokumentiert die Zusammensetzung der Software; die Signaturprüfung kontrolliert Herkunft und Integrität des Images. Beide Verfahren erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich.
Nutzen für den produktiven Einsatz #
Die Prüfungen unterstützen eine nachvollziehbare Freigabe von Updates: Qualitätsanforderungen werden kontrolliert, bekannte Sicherheitsrisiken untersucht und Softwarepakete eindeutig einer Version zugeordnet. Eine bestandene Prüfung ist dabei keine Garantie dafür, dass Software frei von allen Fehlern oder bislang unbekannten Schwachstellen ist.
